Moldau

Moldau klein für HPWenn jeder Vierte im Ausland nach Arbeit sucht, wie geht es dann den Menschen, die zurückbleiben? Mit dieser Frage bin ich durch die Republik Moldau gefahren und habe gemeinsam mit der Dresdner Fotografin Carola Fritzsche mit Familien und Betroffenen gesprochen.

Wir trafen in einem Dorf im Süden des Landes eine Familie, die sich nur einmal im Jahr sieht. Sprachen im Norden mit einer alten Dame über den Luxus von fließendem Trinkwasser und unterhielten uns schließlich zurück in der Hauptstadt Chisinau mit einer jungen Familie, die nach Jahren der Arbeit im Ausland genug hatte und in ihre Heimat zurückkehrte, um mit dem erwirtschafteten Geld ein eigenes Unternehmen aufzubauen. Die Reportage wurde im Juli in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung veröffentlicht. Online nachzulesen hier: Moldau – ein schönes, leeres Land

Albanien

albanienWas weiß man eigentlich über Albanien? Nicht viel – das antworteten mir die meisten Bekannten, die ich fragte. Deshalb bin ich in diesem Sommer im Zuge einer Studienreise der Bundeszentrale für politische Bildung durch dieses kleine Land am Rande des Balkans gefahren.

Die interessantesten Menschen trifft man immer, ohne es zu planen. In Tirana zum Beispiel hatte ich das Glück, Jutta Benzenberg zu begegnen. Sie ist Anfang der 1990er Jahre nach Albanien gekommen. Als Fotografin dokumentiert sie dort seit mehr als zwanzig Jahren den Umbruch seit dem Niedergang des kommunistischen Regimes. Ihre Bilder zeigen die Schönheit des Landes und erzählen gleichzeitig von der Armut und den Menschen, die selbst dort gern vergessen werden. Zudem war die Fotografin ein Jahr lang mit dem derzeitigen Premier Edi Rama unterwegs. Kurz gesagt, Jutta Benzenberg ist außergewöhnlich und natürlich musste ich ihre Geschichte aufschreiben. Sie erschien als Porträt am 28. Oktober in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 

Grandmakers East Forum – Palermo

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Auf Einladung der Robert-Bosch-Stiftung nahm ich als Panel-Speaker am Grantmakers East Forum vom 8. bis 10. Oktober 2014 in Palermo teil. Gemeinsam mit Steffen Angenendt (Stiftung Wissenschaft und Politik), Guillaume Cappelle (SINGA France) sowie Saline Yildiz (MorgenLand Initiative) habe ich in der Session “Brain Drain: Gain, waste or circulation?” über die Auswirkungen und Herausforderungen der Arbeitsmigration diskutiert.

 

Kleines Land, was nun?

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Suzana will ihr Land verlassen, Josip will bleiben. Wie geht es kroatischen Jugendlichen nach dem EU-Beitritt? Mit dieser Frage bin ich mit Multimedia-Journalist Nils Thies nach Kroatien gereist – im Rahmen des Recherchestipendiums „Reporter vor Ort“ der Robert-Bosch-Stiftung.

Wir sind mit dem Bus quer durch das Land gefahren und haben mit Studenten, Jungunternehmern und Mode-Bloggern gesprochen. Daraus entstand eine Reportage, die am 11. Oktober auf Seite 3 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschien.

Seit dem Wochenende ist der Beitrag auch online auf FAZ.NET: Kleines Land, was nun?