Korrespondenten im Kalten Krieg

korrespondentenNoch während meines Journalistik-Studiums an der Universität Leipzig belegte ich das Forschungsseminar „Korrespondenten im Kalten Krieg“ bei Dr. Lutz Mükke. Die Aufgabe der Studenten war es, sich dem Seminarthema in Interviews zu nähern; Interviews mit ebenjenen Korrespondenten, die während des Kalten Krieges für DDR- und BRD-Medien aus verschiedenen Weltregionen berichtet haben:

Vom Weltgeschehen und den großen Konflikten des Kalten Krieges berichteten DDR- und BRD-Korrespondenten häufig ganz gegensätzlich. Im heute wiedervereinigten Deutschland haben wir die spannende Situation, dass Auslandsreporter und Korrespondenten aus Ost und West über ihre Arbeit unter den Bedingungen des Kalten Krieges reflektieren können. Ein Teil deutsch-deutscher Geschichte, der kaum bekannt ist.

 

Das vorliegende Buch geht den Fragen nach, wer diese Korrespondenten waren, mit welchen Rollenverständnissen sie an ihren Beruf gingen und mit welchen Arbeitsrealitäten sie konfrontiert waren. Welchen Repressalien waren Westkorrespondenten im Osten und Ostkorrespondenten im Westen ausgesetzt? Gab es zwischen den „Klassenfeinden“ nur journalistische Stellvertreterkriege oder auch Berührungspunkte, gar Kooperationen? Gerieten die Korrespondenten ins Visier von Geheimdiensten?

So fasst es der Klappentext des Buches „Korrespondenten im Kalten Krieg“ zusammen, in dem ebenjene Interviews wissenschaftlich aufbereitet nun veröffentlicht wurden. Es erschien im November 2014 im Kölner Halem Verlag.

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